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Schriftstellerin Monika Maron: Was ist der Sinn des Lebens?

Schriftstellerin Monika Maron: Was ist der Sinn des Lebens?

‧ 46m 33s

Monika Maron ist eine der bekanntesten Schriftstellerinnen Deutschlands und hat mit 85 Jahren einen neuen Roman über die Frage nach dem Sinn des Lebens geschrieben. Anlass genug, um im Gespräch mit dem stellvertrenden chrismon-Chefredakteur Konstantin Sacher auf ihr Leben zurückzublicken und über die eigenen Ängste, Hoffnungen und den Glauben zu sprechen. Monika Maron erzählt davon, wie sie ihre Tante im Sterben begleitet hat, verrät, ob sie Angst vor dem Tod hat und denkt im Gespräch darüber nach, ob man eigentlich glauben muss, um zu beten.

Schauspieler Cornelius Obonya: Angst vor dem Tod ist Zeitverschwendung

Schauspieler Cornelius Obonya: Angst vor dem Tod ist Zeitverschwendung

‧ 49m 11s

Cornelius Obonya ist schon oft gestorben - in seinem Beruf als Schauspieler. Und er stand vier Sommer lang als Jedermann bei den Salzburger Festspielen auf der Bühne. Die entscheidende Frage des Stücks ist für Obonya: „Was passiert, wenn die Tür aufgeht, der Tod kommt herein und sagt: Du jetzt!?“ Wie er sich auf diese Rolle vorbereitet hat, was der frühe Tod seines Vaters mit ihm gemacht hat und wie er selbst gerne sterben würde, hat der bekannte Österreichische Schauspieler Julia Schnizlein im Über das Ende-Gespräch erzählt.

Psychologe Ahmad Mansour: Diese ständige Angst als Begleiter

Psychologe Ahmad Mansour: Diese ständige Angst als Begleiter

‧ 49m 22s

Ahmad Mansour wuchs im arabischen Dorf Tira in Israel auf. Als Jugendlicher wurde er Islamist. Später studierte er Psychologie in Tel Aviv und spürte bald, dass der religiöse Fundamentalismus ein Problem ist. Er zog nach Deutschland, beendete sein Studium und wurde zu einem bekannten Experten für Islamismus und Radikalisierung. Heute ist er Dauergast in den Talkshows dieses Landes und auf Social-Media und als Buchautor erfolgreich. Doch dieses Engagement hat seinen Preis: Er wird bedroht und lebt unter Polizeischutz. Warum ihn das nicht zum Aufhören bringt, wovor er Angst hat und wann er Gott braucht, hat er Konstantin Sacher in der...

Pfarrer und Influencer Justus Geilhufe: Wieviel Selbstdarstellung passt zum Glauben?

Pfarrer und Influencer Justus Geilhufe: Wieviel Selbstdarstellung passt zum Glauben?

‧ 47m 4s

Der sächsische Pfarrer Justus Geilhufe ist derzeit überall. Im Fernsehen, auf Kanzeln und Bühnen und natürlich im Internet. Er legt sich mit der AfD an, die in seinem Wohn- und Arbeitsort schon lange die Mehrheit hat, und sagt von sich selbst, er sei konservativ. Er will für Gott und die Kirche werben und tut das in der Logik von Social-Media: Es geht dabei sehr viel um ihn selbst und auch darum, wie er aussieht. Wie geht er mit diesen Spannungen um? Und: Was glaubt er eigentlich selbst und wovor fürchtet er sich?

In der 71. Folge des chrismon-Podcasts „Über das...

Autor Yannic Han Biao Federer: Trauer ist meine Beziehung zu meinem Sohn

Autor Yannic Han Biao Federer: Trauer ist meine Beziehung zu meinem Sohn

‧ 42m 34s

Im letzten Drittel der Schwangerschaft stirbt der Sohn von Charlotte und Yannic im Bauch seiner Mutter. Er kommt kurz darauf tot auf die Welt. Was macht diese Erfahrung mit einem Vater, einer Beziehung? Und wie ist die Beziehung zu einem Sohn, den man nur tot kennen gelernt hat? Der Schriftsteller Yannic Han Biao Federer hat aus seinem eigenen Erleben ein Memoir gemacht, das diese Fragen stellt. Im Podcast spricht er mit Konstantin Sacher über die Liebe zu seinem Sohn Gustav, die Bedeutung von Trauer und die schwere Frage wieviel Trauer einem selbst gut tut.

Barbara Blaha: Sterben Frauen anders?

Barbara Blaha: Sterben Frauen anders?

‧ 53m 35s

Barbara Blaha ist eine der bekanntesten feministischen Stimmen Österreichs. In der neuen Folge von "Über das Ende" spricht sie mit Julia Schnizlein über den Tod und ihre Ängste im Leben. Es geht um die Frage, ob Frauen anders sterben und darum, wie Blaha den frühen Tod ihrer Mutter erlebt hat. Barbara Blaha verrät, warum sie mit ihrem Mann schon abgesprochen hat, was beide machen, wenn einer von ihnen stirbt und was die Golden Girls damit zu tun haben.

Tupoka Ogette: Ich glaube nicht, dass wir einfach nur zufällig da sind

Tupoka Ogette: Ich glaube nicht, dass wir einfach nur zufällig da sind

‧ 49m 54s

Die Autorin Tupoka Ogette gibt Trainings gegen Rassismus und spricht in ihrem Podcast „TUPODCAST“ mit Schwarzen Frauen über ihr Leben, Wirken und Sein in Deutschland. Sie selbst wurde 1980 in Leipzig geboren, als Tochter einer deutschen Teenagerin und eines dunkelhäutigen Tansaniers. Kurz vor der Wende verließen sie und ihre Mutter die DDR und zogen nach West-Berlin.

In der 68. Folge vom chrismon-Podcast „Über das Ende“ spricht Konstantin Sacher mit Tupoka Ogette über Tod und Sterben, über ihre eigene Nahtoderfahrung, die Krebserkrankung der Mutter und die Verbindung zu den Vorfahren. Es geht auch um Rassismus und Gewalterfahrungen, Schuld und Vergebung.

Palliativpflegerinnen Sara Loy und Michaela Bayer: Es gibt keinen richtigen Zeitpunkt zum Sterben

Palliativpflegerinnen Sara Loy und Michaela Bayer: Es gibt keinen richtigen Zeitpunkt zum Sterben

‧ 49m 35s

Jeden Tag begleiten Michaela Bayer und Sarah Loy Menschen beim Sterben. Als Palliativpflegerinnen erleben sie, was Menschen am Ende ihres Lebens wirklich wichtig wird und was sie bereuen. Im Podcast erzählen sie, warum niemand bereut, zu wenig gearbeitet zu haben, weshalb Kinder oft natürlicher mit dem Tod umgehen als Erwachsene und was für übernatürliche Erfahrungen Sie auf der Palliativstation machen.

Außerdem sprechen sie über bewusstes Leben und ihre Lebensträume, über die Frage, über ihren Glauben und darüber, ob es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als wir erklären können. Und sie erklären, warum sie den Tod nicht als Feind ansehen.

Moderator Yared Dibaba: Wir werden uns wiedersehen

Moderator Yared Dibaba: Wir werden uns wiedersehen

‧ 49m 36s

Yared Dibaba erlebte als Kind den Bürgerkrieg in Äthiopien und musste mit seiner Familie fliehen. Sie kamen nach Norddeutschland, wo Dibaba eine neue Heimat fand. Im Podcast erzählt er, wie ihn diese Erfahrungen bis heute prägen und warum er mit großer Dankbarkeit auf sein Leben blickt.

Der Moderator, Autor und Musiker spricht über den Tod seines Vaters, die Verbindung zu seinen Vorfahren und seinen Glauben an ein Wiedersehen nach dem Tod. Er erzählt, warum das Gebet für ihn bis heute wichtig ist, weshalb er fest an die Kraft des „Wir“ glaubt und was er meint, wenn er für mehr Ambiguitätstoleranz...

Schriftsteller Ewald Arenz: Wenn der Tod nahe ist, wird das Leben farbiger

Schriftsteller Ewald Arenz: Wenn der Tod nahe ist, wird das Leben farbiger

‧ 47m 17s

Ewald Arenz gehört zu den erfolgreichsten deutschen Schriftstellern der Gegenwart. Jetzt erscheint sein neues Buch "Fünf, Sechs, Sieben, Acht", in dem es um das Älterwerden geht. Im Gespräch mit Konstantin Sacher spricht er über den frühen Tod seines Bruders, über die Spuren, die Verluste hinterlassen, und darüber, warum die Endlichkeit des Lebens für ihn kein Grund zur Verzweiflung ist. Es geht um die großen Fragen des Lebens: Was bleibt von den Menschen, die wir verloren haben? Wie blickt man auf das eigene Leben zurück? Und warum macht gerade das Wissen um den Tod das Leben kostbar?